Das Management im Interview

Was hat Sie dazu bewogen, den Fonds „Fortezza Finanz-Aktienwerk“ ins Leben zu rufen?

Wolfgang Altmann: Wir wollten unseren Kunden durch unseren Anlageansatz langfristig eine ansehnliche Rendite bieten und ein Anlageinstrument schaffen, das sich durch eine günstige, faire und transparente Gebührenstruktur von der Masse abhebt. Des Weiteren soll der Fonds für alle einfach investierbar und die Renditeentwicklung leicht nachvollziehbar sein.

Wie gehen Sie vor?

Wolfgang Altmann: In der Fachpresse kommen oft Prognostiker zu Wort, die die Entwicklung der Aktienmärkte vorhersagen – oder dies zumindest versuchen. Dem schließen wir uns nicht an. Eine Prognose der Zukunft ist schlicht nicht möglich und für unseren Anlageansatz irrelevant. Wir sind einzig und allein auf der Suche nach Unternehmen, deren Geschäftsmodell wir verstehen, die wir bewerten können und die aus unserer Sicht eine große Unterbewertung aufweisen. Im Englischen nennt man dies „Margin of Safety“. Wir ermitteln deren fairen Wert und kaufen Aktien der Unternehmen, die den höchsten Abschlag zu ihrem fairen Wert aufweisen. Dies hat nichts mit einer geheimen Wissenschaft zu tun. Wir haben auch keine Glaskugel, sondern einen einfachen Anlageansatz: Value-Investing: „Kaufe 1 Euro für 60 Cents!“

Welches Leistungsversprechen geben Sie Ihren Investoren?

Wolfgang Altmann: Wir können Ihnen versichern, dass wir hochmotiviert sind, unsere Arbeit lieben und selbst nennenswert im „Fortezza Finanz-Aktienwerk“ investiert sind. Wir sitzen tatsächlich mit unseren Investoren in einem Boot! Wir laden Sie ein, uns in einem persönlichen Gespräch kennen zu lernen. So wie wir Unternehmen vor Ort besuchen und dem Management kritische Fragen stellen, so laden wir Sie ein, uns kritische Fragen zu stellen. Fordern Sie uns, damit wir Ihnen unsere Denkweise erläutern. Danach entscheiden Sie, ob Sie uns zutrauen, mit unserem Anlageansatz ansehnliche Renditen zu erwirtschaften.

Was ist das Geheimnis Ihres Erfolges?

Wolfgang Altmann: Wir sind nicht angetreten, um die Assets zu maximieren. Wir sind angetreten um die Performance zu Maximieren.

Wir sind überzeugt, dass wir bei europäischen Nebenwerten ein gutes Know how haben, sozusagen unseren „Circle of Competence“. Und genau in diesem Bereich möchten wir bleiben. Wenn wir deutlich mehr Assets hätten, müssten wir auch deutlich größere Titrel kaufen. In der Regel gibt es bei Nebenwerten größere Fehl,- bzw Unterbewertungen, mit der Folge einer besseren Performancemöglichkeit.